Viele Patienten leiden unter Spannungskopfschmerz, Mundöffnungsproblemen und Kiefergelenksknacken oder sogar Gelenksknirschen. Häufig bestehen diese Probleme schon lange und werden als “normaler Verschleiß” abgetan.
Ursachen sind meistens Stress (Zähne zusammenbeißen), Rückenprobleme, rheumatische Erkrankungen, alte Füllungen oder Zahnverlust, häufig in Kombination.
Dadurch kommt es zu einer Verlagerung der Kiefergelenke, die aufgrund der Fehlbelastung stark abnutzen. Um diesen Verschleiß aufzuhalten, sollten die Gelenke wieder in die ursprüngliche Lage gebracht werden.
Nach Röntgen der Gelenke und findet eine manuelle, instrumentelle und evtl. computergestützte Analyse des gesamten Kausystems statt.

In den meisten Fällen wird eine Schiene aus klarem Kunststoff hergestellt, die Sie nachts tragen. Dadurch wird, ähnlich wie eine orthopädische Einlage, das Gelenk entlastet und Sie nehmen mit der Zeit Ihre ursprüngliche Gelenkposition wieder ein.
Häufig muß in diesem Zusammenhang aber auch interdiziplinär, also in Verbindung mit anderen Fachrichtungen, behandelt werden, weswegen meistens in Zusammenarbeit des Orthopäden, Physiotherapeuten oder auch Psychotherapeuten behandelt wird.
Wenn sich Ihre Kiefergelenksprobleme gebessert haben, müssen natürlich die Ursachen (s.o.) beseitigt werden.
Weiterführende Links:
Selbsttest
www.funktionsanalyse.de
Arbeitsgemeinschaft Funktionsdiagnostik und Therapie in der DGZMK